Solidaritätserklärung von BluePingu

Das Würzburger Bündnis für Zivilcourage ruft zur Solidarität auf

Seit knapp zwei Wochen befinden sich iranische Flüchlinge in Würzburg im Hungerstreik. Mittlerweile hat sich die Situation der Flüchlinge verschlechtert. Würzburg steht hier exemplarisch für die immer noch katastrophale und teils menschenverachtende Politk unseres Landes, wenn es um Flüchtlinge geht. Asylverfahren ziehen sich teils über Jahre. Die psychische Belastung einer solchen Hängeparty, an der für die Menschen oftmals die einzige Hoffnung hängt, ist enorm. Es muss doch möglich sein, ein solches Verfahren zügig abzuschließen und Klarheit zu schaffen.

 

Auch die Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge sind teils eine Zumutung für die Menschen. Der Selbstmord eines iranischen Flüchlings Anfang des Jahres ist nur der Gipfel des Eisbergs. Wir alle, als Teil dieser Gesellschaft, sind mitverantwortlich, dass auch diese Menschen in Würde unter uns leben können.

Asyl und Flüchtlinge sind nach wie vor ein Thema, das im toten Winkel unserer Gesellschaft passiert. Weder Presse noch Öffentlichkeit wollen sich mit diesem „Vorhof“ unseres Landes befassen.

Soziale Gerechtigkeit ist eine elementare Säule einer gesunden Demokratie, Menschenwürde ein Grundrecht aller ihrer Bürger. Warum wollen wir das diesen Menschen nicht zugestehen.

Nachhaltig leben heißt aber auch sozial leben. Wir sollten daher auch an dieser Stelle unser Herz in die Hand nehmen und Stellung beziehen, Druck machen um diese Mißstände zu beenden und solidarisch sein, mit den Menschen, die in unserer Mitte und doch außen vor leben müssen.

Helft auch ihr mit, und zeigt Eure Solidarität. Hier gleich ganz konkrete kleine nächste Schritte, um diesen Vorsatz in die Tat umzusetzen, die uns über das Bündnis Zivilcourageuns erreicht haben.

1.  HIER ein Musterbrief des Bündnisses an die bayerische Ministerin Christine Haderthauer. Einen weiteren Brief hat das Bündnis an Minister Joachim Herrmann geschrieben, den ihr HIER zum Download findet. Verteilt diesen Brief selbst weiter und schreibt selbst ähnliche Briefe an die beiden Minister.

2. Schreibt auf Facebook, Twitter etc. über die Situation der Flüchlinge. Nur anhaltender öffentlicher Druck kann diese Situation ändern.

3. Schreibt das Kampagnenportal www.campact.de an und bittet darum, eine Kampagne zum Thema Gemeinschaftsunterkünfte und Flüchtlinge zu starten.

Herzlichen Dank dem Bündnis Zivilcourage in Würzburg für diese Aktion, die hoffentlich an vielen Stellen Bewusstsein schaffen hilft, für diese Menschen, damit auch hier die Saat aufgeht, für eine Gemeinwohlökonomie, die Zukunft schafft.

Mach den kleinen Unterschied!

Herzlich grüßt
die Bluepingu Redaktion

 

 

Vielen Dank!

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