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Mohammed Hassanzadeh Kalali ist seit heute morgen im trockenen Hungerstreik, das heißt, er nimmt weder Nahrung noch Flüssigkeit zu sich. Weiterhin sind fünf Personen mit zugenähten Mündern im Hungerstreik.

Aus NRW und Stuttgart sind von der Organisation Young Struggle vier Personen seit heute, sowie die Vertretung der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migranten und der Organisation AGIF (Förderation der Arbeitsmigranten in Deutschland) für drei Tage aus Solidarität zu den Streikenden im Hungerstreik, um ihre Forderungen zu unterstützen.

Von vier Personen ist der Erstantrag auf Asyl vom Bamf (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) noch unbeantwortet ( Mehdi Sajadi, Mohsen Mashhadi ,Mandana Hemat Esfeh und Ajin Assadi).Vorm Verwaltungsgericht klagen derzeit Armin Jahanizadeh, Arash Dosthossein, Mohammed Hassanzadeh Kalali und Soheil Hatami Kia gegen ihren negativen Asylbescheid.

Sie fordern, dass das Bamf ihre Anträge wieder zurück nimmt und auf Grundlage der veränderten Situation neu prüft. Dies muss so schnell wie möglich passieren, da eine Person weder Nahrung noch Flüssigkeit zu sich nimmt. Der Grund für diese Form des Protestes ist es, dass nun schon seit 102 Tagen protestiert wurde und seid 25 Tagen der Hungerstreik andauert und trotzdem von den Verantwortlichen bisher keine Antwort kam bezüglich der laufenden Asylanträge und der Forderungen zur Verbesserung der Umstände für Asylbewerber in Deutschland. Was ist für Deutschland wichtiger ein Menschenleben oder die Bürokratie?

 

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